private Krankenversicherung – Costellos Finanzblog http://www.costello-online.com Wed, 11 Sep 2013 11:26:33 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.12 Was sollte man beim Wechsel in die private Krankenversicherung beachten http://www.costello-online.com/2012/03/was-sollte-man-beim-wechsel-in-die-private-krankenversicherung-beachten/ Wed, 14 Mar 2012 14:13:17 +0000 http://www.costello-online.com/?p=123 Weiterlesen ]]> ArztEs ist unumstritten, privat versicherte Patienten werden bei den meisten Ärzten bevorzugt behandelt, aber auch in Krankenhäusern oder bei der alternativen Medizin haben Privatversicherte einige Vorteile. Nicht wenige gesetzliche Versicherte denken deshalb über einen Wechsel in die private Krankenversicherung nach. Dieser Schritt kann im besten Fall die Einsparung von einigen hundert Euro pro Monat mit sich bringen. Dennoch müssen vor einen Wechsel in eine private Krankenversicherung ein paar Dinge beachtet werden, damit sich dieser auch wirklich lohnt.

Als erstes muss die familiäre Situation bedacht werden, egal ob die derzeit bestehende oder die geplante. Denn ob Single, Verheiratet oder Kinder, gerade bei der privaten Krankenversicherung spielt das mehr als bei der gesetzlichen eine Rolle. Während eine nicht berufstätige Frau und Kinder bei der gesetzlichen Krankenkasse automatisch und kostenfrei mitversichert sind, ist dies bei den Privaten nicht der Fall. Für nicht erwerbstätige Ehepartner wird ein Extra-Beitrag erhoben.

Ein weiterer Aspekt ist die der derzeitige Gesundheitszustand. Vor dem Wechsel in die private Krankenversicherung wird sich das gewünschte Versicherungsunternehmen ein Bild von der gesundheitlichen Situation des Antragstellers machen. Es werden dabei Gesundheitsfragen über aktuelle und chronische beziehungsweise Erkrankungen in der Anamnese gestellt. Liegen bereits bestimmte Vorerkrankungen oder beispielsweise ausgeheilte Unfallfolgen vor, wird der Antrag abgelehnt oder es muss mit erhöhten Beiträgen gerechnet werden. Da sich hier die Versicherer stark unterscheiden, lohnt gerade hier ein Versicherungsvergleich.

Ein nicht unwesentlicher weiterer Aspekt ist das Eintrittsalter in die Versicherung. Sämtliche private Krankenversicherer berechnen die Höhe der Beiträge nach dem Eintrittsalter des Versicherten, also das Alter das bei Vertragsbeginn vorliegt. Je älter der Antragsteller, desto teurer der Versicherungsbeitrag. Außerdem ist der Beitragssatz auch vom Geschlecht abhängig. Wer beispielsweise seine private Versicherung nach fünf Jahren wechselt, muss wegen der höheren Eintrittsalters etwa 5 bis 15 Prozent mehr Beitrag bei gleichem Tarif bezahlten.

Vor dem Wechsel müssen sämtliche Angaben, vor allem auch zu den Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß und lückenlos beantwortet werden. Werden hier falsche oder fehlende Angaben gemacht kann dies für den Versicherten unangenehm und sogar teuer werden beziehungsweise kann im schlimmsten Fall sogar der Versicherungsschutz erlöschen. Muss der Versicherten wegen einer Erkrankung behandelt werden und es ist dabei nachvollziehbar, dass diese bereits vor Versicherungsbeginn bestand und verschwiegen wurde, kann es dazu führen, dass die Versicherung die Behandlungskosten nicht übernimmt. Es muss immer bedacht werden, dass sich die Versicherung mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzten wird. Die Entbindung der ärztlichen Schweigepflicht lassen sich die Versicherungen meist schon beim Versicherungsantrag unterschreiben.

 

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